Schlangenweg nicht begehbar

Schlangenweg nicht begehbar

Der „Normalweg“ zum Karlludwighaus und kürzeste Aufstieg vom Preiner Gscheid ist bis auf Weiteres nicht oder nur stark erschwert begehbar.

Durch die enormen Schneemengen des vergangenen Winters haben sich aus allen Gräben, die vom Predigtstuhl herunterziehen, mächtige Nassschneelawinen entladen. Das Ausmaß der angerichteten Schäden wird erst jetzt langsam sichtbar.

Dabei wurde der untere Teil des Schlangenwegs an mehreren Stellen verschüttet. Noch immer liegen in diesem Bereich teils meterhohe Schnee- bzw. Eismassen. Vermengt sind diese Lawinenreste mit Felsen und Latschen, was ein gefahrloses Begehen praktisch unmöglich macht. Zusätzlich wurde der Weg an einigen Stellen durch die Wucht der Lawinen völlig weggerissen.

Besonders unangenehm ist die teilweise Überdeckung der Eismassen durch Erdreich und Schutt, sodass es unmöglich ist zu erkennen, ob sich tückische Hohlräume unter den Füßen befinden.

Mit den Aufräumarbeiten kann erst nach dem vollständigen Abtauen der Eismassen begonnen werden, und das kann ob der Ausmaße noch dauern…

Wir werden auf jeden Fall hier weiter informieren.

Wir empfehlen daher bis auf weiteres den Waxriegelkamm als objektiv sichersten Aufstieg zum Karl Ludwig Haus!

Der Waxriegelkamm ist abgeblasen und daher bis auf den Gipfelhang zum Predigtstuhl (geringe Neigung) schneefrei.

Wegführung: Von der Siebenbrunnenwiese zum Waxriegelhaus (lohnende Einkehr). Direkt neben der Hütte beginnt der markierte Waxriegelsteig. Im Wald aufwärts bis zum markanten Kamm. Diesem bergauf folgen, dann im oberen Bereich einfach geradeaus gehen (vorbei am Einstieg zum Bismarcksteig) und weglos aber eindeutig über das Schneefeld Richtung Predigtstuhl. Immer links halten (bitte mit Respektabstand zu den Wechten und Steilabbruch Richtung Siebenbrunnenkessel) zum Gipfelbuch. Dann dem Wanderweg zum Törl und KaLuHa folgen (alles schneefrei). Bei tiefen Temperaturen bzw. zeitigem Aufstieg können im oberen Bereich am Schneefeld Steigeisen nötig sein!

Die beliebte Wanderung von der Seilbahn übers Plateau ist bei guten Bedingungen und entsprechender Ausrüstung machbar!

Unbedingt Voraussetzung für diese Wanderung sind gute Sicht, entsprechende Kondition, Ausrüstung und Orientierungsvermögen.

Bis zur Seehütte absolut unproblematisch. Danach über den Trinkstein mit doch noch einigem an Schnee. Hier können Erfahrung und Schneeschuhe nötig sein. Allenfalls die aktuellen Bedingungen auf der Seehütte erfragen.

Nach der Trinksteinhütte wird der Schnee rasch weniger und über den Predigtstuhl geht es schon schneefrei bis zu uns.

Die meisten Wanderwege auf der Rax sind noch winterlich. Es gibt – vor allem in Gräben und eingewehten Bereichen – noch jede Menge Schnee.

Bis zum kommenden Wochenende sollte auch der Gretchensteig soweit ausgeapert sein, dass er für klettersteigtüchtige (kurzer, steiler Felsaufschwung vor dem Aussteig aufs Plateau) BergsteigerInnen wieder gut begehbar sein sollte, das ist aber nur eine Prognose. Sobald ich das Greterl begangen bin, werde ich das hier posten!

UPDATE GRETCHENSTEIG 25/5: Das Greterl ist schneefrei und problemlos begehbar.

Kleiner Hinweis für Tourengeher: Langer Mann und alle Rinnen ins Taupental sind noch bestens befahrbar…

Gerade erreicht uns von den Reißtalern noch die Nachricht, dass Bärenloch, Wildfährte und Kaisersteig von Nasswald zum Habsburghaus bis ca. Mitte Juni wegen Waldarbeiten gesperrt bleiben.

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